
Beschreibung
Wie Plattformmacht Europas Wirtschaft verändert
Google, Meta & Co. entscheiden mit ihren Algorithmen und Plattformregeln maßgeblich darüber, welche Nachrichten wir sehen und welche Stimmen in der öffentlichen Debatte Gehör finden. Doch was bedeutet diese Konzentration von Macht für Europas Wirtschaft, für unabhängige Medien und für unsere Demokratie?
Diese Veranstaltung lädt ein, die unsichtbaren Strukturen der Plattformökonomie besser zu verstehen: Welche Auswirkungen hat Plattformmacht auf Wettbewerb und Werbemärkte? Wie verändern sich Verlage, Druck- und Medienwirtschaft? Wer kontrolliert den Zugang zu Daten – und wer wird abhängig? Und welche regulatorischen Antworten sind möglich, ja nötig?
Im Fokus stehen zudem die Chancen europäischer Plattforminitiativen, die Rolle von Identitätsverifikation und Datenschutz sowie Strategien im Umgang mit Bots und Desinformation.
Den Abend eröffnet eine Keynote von Prof. Dr. Martin Andree, Medienwissenschaftler am Institut für Medienkultur der Uni Köln. Im anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Prof. Dr. Anna Zeiter (Geschäftsführerin W Social), Burkhard Ewert (Chefredakteur NOZ), Philipp von Trotha (Geschäftsführer VDMNO e. V.), Dr. Gero Hocker (Vorsitzender der FDP Niedersachsen) und Prof. Dr. Martin Andree aktuelle Entwicklungen und Handlungsoptionen. Die Gesprächsrunde verbindet analytische Einordnung mit praktischen Erfahrungen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die neugierig sind auf die Hintergründe digitaler Plattformmacht – von Medien- und Wirtschaftsexperten über politische Entscheidern bis hin zu interessierten Bürgerinnen und Bürgern.
Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem VDMNO und der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Alle Eventdetails und die Online-Anmeldung finden Sie auf der Eventseite des Veranstalters.
