VDMNO im Dialog mit Ministerpräsident Olaf Lies zur Zukunft der Medienwirtschaft in Niedersachsen
In der Staatskanzlei in Hannover kamen Vertreter des Verbandes Druck und Medien NordOst mit dem Ministerpräsidenten Olaf Lies zu einem persönlichen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt standen die tiefgreifenden Veränderungen der Druck- und Medienwirtschaft in Niedersachsen, die enge Verzahnung von Print- und digitalen Medien sowie die Bedeutung technologieoffener und verlässlicher politischer Rahmenbedingungen. Der Dialog unterstrich den Anspruch des VDMNO, die Interessen der Branche aktiv einzubringen und die Zukunft des Medienstandorts Niedersachsen konstruktiv mitzugestalten.
Vertreter der Druck- und Medienwirtschaft haben sich am 13. Januar 2026 zu einem persönlichen Austausch mit Olaf Lies, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, in der Staatskanzlei in Hannover getroffen. Für den Verband Druck und Medien NordOst nahmen Martin Koschei (Sattler Media GmbH, Vorsitzender des VDMNO), Max Hase (Medienhaus Gerstenberg, Hildesheimer Allgemeine Zeitung) sowie Philipp von Trotha (Geschäftsführer des VDMNO) an dem Gespräch teil. Seitens der Staatskanzlei waren zudem Judith Hampel und Antje Höhl beteiligt.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand der tiefgreifende Transformationsprozess der Druck- und Medienindustrie in Niedersachsen. Deutlich wurde, dass für die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung des Standorts verlässliche politische Rahmenbedingungen ebenso erforderlich sind wie ein enger und kontinuierlicher Dialog zwischen Branche und Landespolitik. Ein zentrales Thema war die enge Verzahnung von Print- und digitalen Medien. Technologieoffenheit wurde als entscheidender Erfolgsfaktor für eine wettbewerbsfähige, vernetzte und nachhaltige Medienwirtschaft hervorgehoben. Zugleich wurde die Bedeutung der Branche als Wirtschaftsfaktor für Niedersachsen betont – ebenso wie ihre besondere Verantwortung für freie Meinungsbildung und eine vielfältige Medienlandschaft.
Darüber hinaus ging es um die Weiterentwicklung eines landesweiten, vernetzten Ansatzes für die Medienwirtschaft, der die gesamte Bandbreite der Branche abbildet – von klassischen Druck- und Medienhäusern über digitale Geschäftsmodelle bis hin zu innovativen Start-ups. Thematisiert wurden außerdem die Rolle des Verbandes Druck und Medien NordOst als Vernetzungs- und Impulsgeber sowie die Notwendigkeit, industriepolitische Instrumente wie den Industriestrompreis entlang der gesamten Wertschöpfungskette mitzudenken.
Der Austausch machte deutlich, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Politik und Praxis ist, um die Medienwirtschaft in Niedersachsen zukunftsfähig aufzustellen.
