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DDMT26: Druck- und Medienbranche diskutiert nachhaltigen Wirtschaftsstandort der Zukunft

Berlin, 25. Juni 2026. Der Deutsche Druck- und Medientag 2026 (DDMT26) hat eindrucksvoll gezeigt, dass Nachhaltigkeit, Innovationskraft und wirtschaftlicher Erfolg untrennbar miteinander verbunden sind. Im Rahmen des Unternehmerforums diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über die Frage, wie Klimaschutz und Wachstum gemeinsam gelingen können und welche Rolle die Druck- und Medienbranche dabei spielt.

  • Wolfgang Poppen, PStS Schwarzelühr-Sutter MdB und Kirsten Hommelhoff beim Deutschen Druck- und Medientag in Berlin. © © BVDM/Hans-Christian Plambeck
  • Hochkarätiges Panel beim Deutschen Druck- und Medientag: Frederike Holwewik (Senior Reporterin Energie und Klima bei Politico Europe), Prof. Marcel Fratzscher (Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Maren Grondey (Geschäftsführerin Siemer Verpackungen GmbH) und Alexander Bonde (Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt) © © BVDM/Hans-Christian Plambeck

„Der DDMT26 hat deutlich gemacht, dass die Druck- und Medienindustrie nicht nur Teil der Transformation ist, sondern diese aktiv mitgestaltet“, sagte Kirsten Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM), zur Eröffnung der Veranstaltung.

Nachhaltigkeit als Fundament des Wirtschaftsstandorts

Den Auftakt des Unternehmerforums bildete die Keynote von Rita Schwarzelühr-Sutter MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Unter dem Titel „Industrie. Umwelt. Zusammenhalt. – Nachhaltigkeit als Fundament für den Wirtschaftsstandort von morgen“ beleuchtete sie die Bedeutung nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Parlamentarische Staatssekretärin forderte mehr Unternehmensbeispiele, die im Bereich Klimaschutz Lösungen aufzeigen, die auch am Wirtschaftsstandort erfolgreich sind. Die Druckindustrie gehe hier mit gutem Beispiel voran.

Im anschließenden Branchenstatement stellte Kirsten Hommelhoff die vielfältigen Nachhaltigkeitsangebote und Initiativen des BVDM vor und verdeutlichte, wie die Druck- und Medienbranche bereits heute konkrete Beiträge zum Klimaschutz leistet. „Nachhaltiges Handeln und wirtschaftlicher Erfolg dürfen kein Gegensatz sein. Nur wirtschaftlich starke Unternehmen können investieren, Innovationen entwickeln, Arbeitsplätze sichern und langfristig Verantwortung übernehmen. Nachhaltigkeit muss deshalb immer auch praktikabel, finanzierbar und umsetzbar sein,“ mahnte sie in Richtung Politik.

Klimaschutz und Wachstum gemeinsam denken

Im Mittelpunkt der anschließenden Podiumsdiskussion stand die Frage: „Wege zum Wandel. Wie können Klimaschutz und Wirtschaftswachstum Hand in Hand gehen?“ Unter der Moderation von Frederike Holewik, Senior Reporterin Energie und Klima bei Politico Europe, diskutierten Prof. Marcel Fratzscher - Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)-, Alexander Bonde - Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) -, sowie Maren Grondey - Geschäftsführerin der Siemer Verpackungen GmbH.

Die Diskussion machte deutlich, dass nachhaltige Transformation nur durch das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass gerade mittelständische Unternehmen eine Schlüsselrolle bei Innovationen und der Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle spielen. Für Prof. Marcel Fratzscher ist die wirtschaftliche Realität in Deutschland besser als die allgemeine Stimmung. Wichtig sei, dass Deutschland mehr investiere um wettbewerbsfähig zu sein. Alexander Bonde sieht bei den Themen Klimaschutz und Wachstum eine Einheit, zu der es keine andere Wahl gebe. Beides müsse zusammen gedacht werden. Maren Grondey appellierte an die Unternehmer mehr Verantwortung beim Thema Klimaschutz zu übernehmen ohne darauf zu blicken, was die Politik vorgibt. Zudem sei es wichtig, dass die Unternehmer selbst Werte in die Betriebe tragen.

Praxisnahe Impulse für nachhaltiges Wirtschaften

Beim Sustainability Speed Dating und den Innovationsimpulsen, moderiert von Jens Meyer, Geschäftsführer Verband Druck und Medien Beratung, berichteten Expertinnen und Experten aus der Praxis über ihre Erfahrungen und Erfolgsmodelle. Die Beiträge von Kristine Ilse - Head of Marketing & Sustainability bei mediaprint solutions GmbH-, Martin Knuth - Steinbeis Papier, und Alina Soyez und Lara Soyez - soyez Stuckateur und Maler, zeigten, wie Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen erfolgreich umgesetzt werden kann und welche Chancen sich daraus für Wettbewerbsfähigkeit, Kundenbindung und Innovation ergeben.

Branche übernimmt Verantwortung

„Der DDMT26 verdeutlichte, dass Nachhaltigkeit längst zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor für unsere Branche geworden ist,“ fasst Kirsten Hommelhoff den Tag zusammen. Die Druck- und Medienindustrie treibt zahlreiche Initiativen voran, um Ressourcen zu schonen, Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Wertschöpfungsketten zu etablieren. Gleichzeitig wurde deutlich, dass verlässliche politische Rahmenbedingungen erforderlich sind, um Investitionen und Innovationen weiter zu fördern.

Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren und Partnern des DDMT26. Mit ihrer Unterstützung haben sie maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.

Über den Deutschen Druck- und Medientag

Der Deutsche Druck- und Medientag ist die zentrale Branchenveranstaltung des Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM). Er bringt Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Verbänden zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Druck- und Medienindustrie zu diskutieren.

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