Interessensvertretung

Austausch mit Kai Wegner: Bürokratieabbau und Energiepreise als zentrale Themen

Regierender Bürgermeister Berlins im Dialog mit Wirtschaftsverbänden

Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, um Unternehmen zu entlasten? Darüber diskutierten Wirtschaftsverbände inkl. unseres Geschäftsführers Philipp von Trotha mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner. Im Fokus standen Bürokratieabbau, Energiekosten und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Deutschland braucht spürbare Entlastungen für Wirtschaft und Mittelstand – sowohl bei den Energiepreisen als auch beim Bürokratieaufwand. Diese Botschaft stand im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und unserem Geschäftsführer Philipp von Trotha bei einer Veranstaltung der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB).

Wegner betonte, dass Politik pragmatische Lösungen in den Vordergrund stellen müsse. Statt sich in ideologischen Debatten zu verlieren, gehe es darum, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu verbessern.

Ein zentrales Thema war der Bürokratieabbau. Wegner verwies dabei auf die Pläne von Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, der die Berichtspflichten für Unternehmen um 30 Prozent reduzieren möchte. „Deutschland muss schneller, effizienter und einfacher werden“, so Wegner. Im internationalen Wettbewerb seien oftmals nicht umfangreichere Förderprogramme entscheidend, sondern schnellere und effizientere Verwaltungs- und Entscheidungsprozesse.

Auch die hohen Energiepreise bereiten Unternehmen weiterhin große Sorgen. Nach Ansicht Wegners sind die aktuellen Strompreise für viele Industrie- und Mittelstandsunternehmen kaum noch tragbar. Deshalb forderte er entsprechende Entlastungsmaßnahmen durch den Bund. Für dieses Ziel setzten sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam ein.

Wir bedanken uns bei Kai Wegner für den offenen Austausch sowie bei Alexander Schirp für die Organisation der Veranstaltung.