Verordnung Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider: Melde- und Untersuchungspflicht

Die Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV) ist bereits am 20. August 2017 in Kraft getreten. Da den bvdm viele Nachfragen dazu erreichen, informieren wir mit einem Merkblatt über die daraus resultierenden Pflichten und Aufgaben für Anlagenbetreiber von Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheidern.

Verdunstungskühlanlagen werden häufig als offene Rückkühlwerke bei Kälte-, Klima- oder Energieerzeugungsanlagen zur Kühlung eingesetzt. Neben dem Einsatz in der Industrie und Energiewirtschaft werden sie aber auch in kleineren Druckereien und Bürogebäuden genutzt.

In offenen Rückkühlwerken können durch Verdunstung legionellenhaltige Wassertröpfchen in die Umgebungsluft abgegeben werden. Legionellen können bei massenhaftem Auftreten ernsthafte Erkrankungen hervorrufen. Zur Vermeidung insbesondere der Legionellengefahr hat der Gesetzgeber bereits im letzten Jahr eine Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV) erlassen.

Mit ihr werden erstmals Anforderungen an Aufbau, Betrieb und Überwachung von Verdunstungskühlanlagen umfassend rechtlich festgelegt. Darüber hinaus sieht die Verordnung auch Regelungen für den Betrieb von Kühltürmen mit mehr als 200 MW und Nassabscheidern vor, die in der Industrie zur Abluftreinigung eingesetzt werden.

Sollten Sie Fragen zur Umsetzung haben, können Sie erste Hinweise unserem Merkblatt zur 42. BImSchV entnehmen.

Das Merkblatt zur 42. BImSchV finden Sie hier.

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