Verlängerung der Kurzarbeitergeldverordnung bis Ende 2021

Die coronabedingten Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld wurden für alle Betriebe bis Ende des Jahres verlängert. Dies gilt auch für Betriebe, in denen Kurzarbeit nach dem 30.September 2021 neu oder nach einer Unterbrechung von mindestens drei Monaten erneut eingeführt wurde.

Aus diesem Anlass hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ihre FAQ zum Kurzarbeitergeld aktualisiert. Dieses finden Sie auf der Webseite der BDA unter www.arbeitgeber.de/covid-19/. Die neue Version mit den gelb markierten Änderungen können registrierte Mitglieder hier downloaden.

Die Verlängerung betrifft die Regelungen zum Schwellenwert und zu Arbeitszeitkonten: Für alle Betriebe bleibt es bis zum 31. Dezember 2021 dabei, dass nur 10 % der Belegschaft von einem Entgeltausfall von mehr als 10 % betroffen sein muss. Außerdem ist weiterhin vor Einführung von Kurzarbeit kein Aufbau von Minusstunden erforderlich. Die vollständige Erstattung der bei Kurzarbeit allein vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge wurde ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Betriebe, die mit Kurzarbeit ab 1. Januar 2022 beginnen, erhalten keine Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge mehr. Werden die Beschäftigten während der Kurzarbeit qualifiziert, können bis 31. Juli 2023 50 % der Sozialversicherungsbeiträge nach § 106a SGB III erstattet werden.

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