Corona: Überbrückungshilfen bis Ende März 2022

Am 24. November 2021 haben sich das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium auf die Verlängerungsmodalitäten des Überbrückungshilfeprogramms geeinigt. Demnach wird die Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV bis zum 31. März 2022 verlängert. Gegenüber dem Vorgängerprogramm sind die Zugangsbedingungen und die Antragsprozedur weitestgehend unverändert geblieben. Auch die Neustarthilfe Plus für Selbstständige sowie die Härtefallhilfen wurden bis Ende März 2022 verlängert.

Das Nachfolgeprogramm wird unter den Namen Überbrückungshilfe IV (ÜBH IV) angeboten.

Die Antragsbedingungen und -prozedur der ÜBH IV sind im Vergleich zum Vorgängerprogramm ÜBH III Plus nahezu unverändert geblieben. Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 und einem Jahresumsatz von maximal 750 Mio. Euro haben auch weiterhin die Möglichkeit, nichtrückzahlbare direkte Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten zu beantragen.

Die Antragstellung erfolgt bei den ÜBH IV nach wie vor ausschließlich in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt über die bekannte Online-Antragsplattform des Bundes.

Unabhängig von der Überbrückungs- und der Neustarthilfe gab das BMWi bekannt, dass auch die Härtefallhilfen bis Ende März 2022 verlängert werden − für die Ausgestaltung und Genehmigung dieser Hilfen sind die Bundesländer verantwortlich. Die Härtefallhilfen wurden zur Unterstützung von Unternehmen eingeführt, die coronabedingt eine erhebliche finanzielle Härte erlitten haben, somit in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind aber keine der anderen vorhandenen Bundes- oder Landeswirtschaftshilfen in Anspruch nehmen können.

Zur Erleichterung der Antragstellung und für weitere Informationen über die ÜBH IV werden die entsprechenden FAQ des BMWi derzeit aktualisiert. Über den Beginn der Antragstellung für die Überbrückungshilfen IV werden wir informieren.

Das komplette Rundschreiben können registrierte Mitglieder hier downloaden