Transatlantischer Datentransfer: Konkrete Handlungsempfehlungen

Online-Seminar:
Das Aus des transatlantischen Datenverkehrs?
Konsequenzen für Druck- und Medienunternehmen

  • Seminar des bvdm
    Als Mitglied des vdmno informiert Sie am 2. März 2021 von 10 – 11 Uhr David Pfau | Managing Consultant und Experte der AGOR AG zum Thema. In diesem kostenfreien Online-Seminar werden Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis angeboten und es wird Ihnen der Umgang mit möglichen Anfragen der Aufsichtsbehörden, mit Verwaltungsverfahren und zivilrechtlichen Ansprüchen erläutert.
    Auch für Ihre Fragen ist Zeit – Senden Sie uns alle Fragen zum Thema schon jetzt per Mail

Die Kontaktdaten für Ihre Fragen
Inge Oberheide
oberheide@vdmno

 

 

Die Einladung zum Online-Seminar incl. Teilnahmelink finden Sie als Mitglied des vdmno hier.

  • Hintergrundinformationen zum Thema
    Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Rechtssache „Schrems II“ können auch Druck- und Medienunternehmen personenbezogene Daten nicht mehr auf Grundlage des Privacy Shield in die USA übermitteln.
    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 16. Juli 2020 den EU-US-Datenschutzschild (Privacy Shield) für den transatlantischen Datenverkehr für ungültig erklärt. Damit sind Übertragungen personenbezogener Daten in die USA auf dieser Grundlage nicht mehr möglich. Solche Übermittlungen müssen daher auf andere Rechtsgrundlagen umgestellt oder unverzüglich eingestellt werden.
    Einige Aufsichtsbehörden haben bereits angekündigt, entsprechende Überprüfungen in Unternehmen durchzuführen.
    Der Landesbeauftragte für den Datenschutz des Landes Baden-Württemberg erklärte zudem am 26. Januar 2021 gegenüber dem Handelsblatt, dass europäische Unternehmen mit einer massiven Bußgeldgefahr konfrontiert seien. Zwar hielten sich die Aufsichtsbehörden mit Bußgeldern noch „sehr zurück“, weil viele Unternehmen auf ihre US-Dienstleister wie Microsoft, Facebook oder Google angewiesen seien. Er glaube jedoch, dass diese Zurückhaltung ihr Ende finden werde, sobald erste Bußgelder etwa in Frankreich oder in Spanien verhängt würden.