Rechnerische Auswirkungen zum 1. Januar 2019

Zum 1. Januar 2019 werden die Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung erhöht sowie mehrere Änderungen bei den Beitragssätzen vorgenommen. Der Bundesverband Druck und Medien stellt Ihnen die Veränderungen und die daraus folgenden rechnerischen Auswirkungen auf die Personalkosten sowie die Kosten des Arbeitsplatzes nachfolgend dar.

Ab dem 1.  Januar 2019 gelten folgende Rechengrößen in der Sozialversicherung (Angaben ohne Gewähr)

  • Rentenversicherung

Beitragssatz: 18,6 %
Beitragsbemessungsgrenze jährlich:
West                Erhöhung von 78.000 Euro auf 80.400 Euro
Ost                  Erhöhung von 69.600 Euro auf 73.800 Euro

Beitragsbemessungsgrenze monatlich:
West                Erhöhung von 6.500 Euro auf 6.700 Euro
Ost                  Erhöhung von 5.800 Euro auf 6.150 Euro

  • Arbeitslosenversicherung

Beitragssatz: Senkung von 3,0 % auf 2,5 %
Beitragsbemessungsgrenze jährlich:
West                Erhöhung von 78.000 Euro auf 80.400 Euro
Ost                  Erhöhung von 69.600 Euro auf 73.800 Euro

Beitragsbemessungsgrenze monatlich:
West                Erhöhung von 6.500 Euro auf 6.700 Euro
Ost                  Erhöhung von 5.800 Euro auf 6.150 Euro

  • Krankenversicherung

allgemeiner Beitragssatz: 14,6 %
durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz: 0,9 % (Ab 1. Januar 2019 wird der Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von Arbeitgebern und Versicherten zu gleichen Teilen getragen.)

Beitragsbemessungsgrenze jährlich:
West/Ost         Erhöhung von 53.100 Euro auf 54.450 Euro

Beitragsbemessungsgrenze monatlich:
West/Ost         Erhöhung von 4.425 Euro auf 4.537,50 Euro

  • Pflegeversicherung

Beitragssatz: Erhöhung von 2,55 % auf 3,05 %
Zusatzbeitrag für kinderlose Arbeitnehmer: 0,25 % (Wird vom Arbeitnehmer alleine getragen.)

Beitragsbemessungsgrenze jährlich:
West/Ost         Erhöhung von 53.100 Euro auf 54.450 Euro

Beitragsbemessungsgrenze monatlich:
West/Ost         Erhöhung von 4.425 Euro auf 4.537,50 Euro

Die in den folgenden Tabellen dargestellten Kostenbelastungen für 2019 sind Durchschnittswerte der rechnerischen Auswirkungen auf Kosten des Arbeitsplatzes (Stundensätze) und auf tarifabhängige Personalkosten. Nicht einbezogen sind z. B. Kostensteigerungen bei Material, Energie, Reparaturen, Mieten, Abschreibungen, Zinsen usw.


Je nach Personal- und Kostenstruktur sowie Lohn- und Gehaltsstaffelung sind die Auswirkungen von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Jedes Unternehmen sollte daher eigene Berechnungen vornehmen.

[printfriendly]

Ihre Ansprechpartner finden Sie hier.