Leitfaden des bvdm zur Erhöhung des Mindestlohns ab dem 1. Juli 2021

Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab dem 1 Juli 2021 auf 9,60 Euro pro Stunde. Dies hat der bvdm zum Anlass genommen, seinen Leitfaden zum Mindestlohn zu überarbeiten und den Mitgliedern der Verbände Druck und Medien kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Nach der Dritten Mindestlohnanpassungsverordnung steigt der gesetzliche Mindestlohn in diesem Jahr und im Jahr 2022 in drei weiteren Schritten von bisher 9,50 Euro brutto je Stunde auf folgende Werte:

  • 9,60 Euro brutto je Stunde ab Juli 2021
  • 9,82 Euro brutto je Stunde ab Januar 2022
  • 10,45 Euro brutto je Stunde ab Juli 2022

Die Anhebung des Mindestlohns wirkt sich insbesondere auf die Vertragsgestaltung bei Minijobs aus. Da die Geringfügigkeitsgrenze (§ 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV) weiterhin bei 450 Euro pro Monat liegt, können in Minijobs ab 1. Juli 2021 nur noch rund 46,8 Stunden im Monat gearbeitet werden. Wird die 450 Euro-Grenze auch 2022 nicht angehoben, sinkt die Stundenzahl weiter auf 45,8 bzw. 43 Stunden.

Der aktualisierte Leitfaden des bvdm soll den Betrieben der Druck- und Medienindustrie einen Überblick über die bisher zum Mindestlohn ergangene Rechtsprechung verschaffen und Hinweise zur praktischen Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen geben.

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    Den Leitfaden des bvdm können Sie sich – als Mitglied – in der vdmno-Geschäftsstelle bei Inge Oberheide bestellen.
    Sie erreichen Inge Oberheide per Telefon 0511 33806-33 oder per Email oberheide@vdmno.de