Klimapakt Deutschland: Neue Ziele im Klimaschutz

  • Klimaschutzgesetz-Novelle
    Das Klimaschutzgesetz aus dem Jahr 2019 gibt bisher bis 2030 detailliert vor, wieviel Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalente) jeweils jährlich differenziert nach Sektoren in Deutschland maximal emittiert werden dürfen.
    Die bisherigen Reduktionsziele sollen nun bis 2030 deutlich angehoben werden, in der Summe auf 65 Prozent (bisher 55 Prozent) im Vergleich zu 1990. Weiter Information zur Gesetzesnovelle finden Sie hier: www.bmu.de
    Das Ziel der Treibhausgasneutralität Deutschlands soll nun zudem bereits spätestens 2045 erreicht werden.
  • Der neue „Klimapakt Deutschland“
    Gebäude

    Für den Gebäudesektor sind eine stärkere Einbindung von erneuerbaren Energien und die Beschleunigung der Sanierungsoffensive mittels entsprechender Förderansätze vorgesehen. Zugleich soll der Neubaustandard angehoben werden.
    Mobilität
    Im Mobilitätsbereich wird eine „Konzertierte Aktion klimafreundliche Mobilität“ mit Ländern, Kommunen, Industrie und Energiewirtschaft angekündigt mit dem Ziel, den Flottenaustausch zu beschleunigen. Ansatzpunkte sollen sein eine Fortschreibung der CO2-Flottengrenzwerte auf Basis der Beratungen der „Konzertierten Aktion Mobilität“, eine CO2-Differenzierung der KFZ-Steuer und der Ausbau der Schieneninfrastruktur.
    Industrie
    In einem „Investitionspakt“ mit der Industrie soll „klimafreundliche Produktion in Deutschland“ realisiert werden, insbesondere in den Bereichen Stahlindustrie, Chemische Industrie und Zementindustrie.
    Wasserstoff
    Der Einsatz von Wasserstoff insbesondere zur klimaneutralen Energiegewinnung soll gezielt gefördert werden.
    Subventionen
    Geprüft werden soll, ob zur Mitfinanzierung dieser Vorhaben „klimaschädliche Subventionen“ entfallen können.

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