Gas-Umlage verschärft Situation an den Beschaffungsmärkten

Die Einführung der Gas-Umlage ab 1. Oktober sorgt für eine zusätzliche Belastung bei gewerblichen und privaten Verbrauchern. Neben den direkten kostenseitigen Belastungen trägt dies zu einer weiteren Verschärfung auf den Beschaffungsmärkten bei. Hinzu kommen rechtliche Unklarheiten bei Festpreisverträgen und ungleichmäßige Entlastungsmöglichkeiten.

Die Druckbranche ist hier direkt über die Kosten der Umlage und mittelbar über die Preise der energieintensiven Vorleistungsgüter betroffen. Gleichzeitig sorgt ein eingeschränkter Zugang zu den angekündigten und bereits implementierten Entlastungen für eine verminderte Kompensationsmöglichkeit. Dies kritisierte der bvdm bereits bei der Einführung des Energiekostendämpfungsgesetzes. Über den Spitzenverband des ZDH hat er sich daher an die Politik gewandt, um Zugangsmöglichkeiten jenseits der „Kuebll-Liste“ zu erwirken. Der bvdm setzt sich auch weiterhin dafür ein, dass die Politik nachbessert und den Unternehmen der Druck- und Medienbranche einen angemessenen Zugang zu den bereitgestellten Entlastungsmöglichkeiten gewährt. Über die weiteren Entwicklungen werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

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