FAQ’s zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sollen ab Juli 2022 auf elektronischem Weg statt im Papierformat ausgestellt und übermittelt werden. Die BDA beantwortet die wichtigsten Fragen dazu in einem FAQ-Papier.

Die aktuell bestehende Pflicht eines Arbeitnehmers, dem Arbeitgeber bei länger als drei Kalendertage andauernden Erkrankungen spätestens am Folgetag eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Papierform vorzulegen, entfällt ab Juli 2022 und wird durch eine elektronische Übermittlung von den Krankenkassen an die Arbeitgeber ersetzt.

Seit 1. Januar 2022 können Arbeitgeber die eAU von den Krankenkassen im Rahmen der begonnenen Pilotierung abrufen; ab dem 1. Juli 2022 ist der Abruf obligatorisch. In der Übergangsphase (Pilotierung) vom 1. Januar 2022 bis 30. Juni 2022 kann der Arbeitgeber sowohl nach dem alten als auch dem neuen Verfahren Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen abrufen bzw. sich vorlegen lassen.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat die wichtigsten Fragen für Arbeitgeber zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) in einem FAQ-Papier beantwortet; das Papier soll laufend aktualisiert werden.

Zur Umsetzung des Datenaustauschs elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist die BDA mit allen Beteiligten im Austausch und begleitet den Prozess der Einführung für die Arbeitgeber.

Zu den weiteren Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.