Cyber-Gefahren nicht unterschätzen!

Die BSI-Allianz für Cyber-Sicherheit veröffentlichte eine besorgniserregende Bilanz über wirtschaftliche Schäden durch Cyber-Angriffe im Jahr 2018. Auch den bvdm erreichten diesbezügliche Informationen zu Produktionsausfällen in Druckereien.

In einer Pressemeldung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vom 10.04.2019 werden die Ergebnisse einer Umfrage ausgewertet, die 2018 im Rahmen der „Allianz für Cyber-Sicherheit“ unter 1.039 teilnehmenden deutschen Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen durchgeführt wurde. Insgesamt waren 33 % der Teilnehmer von Cyber-Sicherheitsvorfällen betroffen, Großunternehmen noch häufiger (43 %) – ein Alarmsignal, dass die Gefahr noch immer unterschätzt wird. Zu den Kosten für Produktionsstörungen und -ausfälle kamen häufig noch Kosten für die Aufklärung der Vorfälle und die Wiederherstellung der IT-Systeme (bei 65 % der Betroffenen) sowie Reputationsschäden (22 %) hinzu. Die komplette Umfrageanalyse kann hier abgerufen werden: https://t1p.de/5mx8

Den bvdm erreichten in den vergangenen Monaten ebenfalls Informationen über teilweise erhebliche Produktionsausfälle durch Cyber-Angriffe auf Mitgliedsunternehmen. Grund genug, erneut auf die 2017 erarbeitete bvdm- Publikation „Schutz vor Cyberangriffen – Leitfaden für Betriebe der Druck- und Medienwirtschaft“ hinzuweisen. Sie berücksichtigt auch sicherheitskritische Geschäftsfelder wie Website-Programmierung, Online-Shops und Private-Cloud-Services. Die Empfehlungen und Kriterien in diesem Leitfaden stützen sich sowohl auf die Informationsschriften des BSI als auch auf Tests renommierter Prüflabore, Fachzeitschiften und unabhängiger Beratungsunternehmen.

Der 25 Seiten umfassende Leitfaden mit Checklisten kann als PDF-Datei im bvdm-Shop heruntergeladen werden: https://t1p.de/0x8a

Er ist für Mitglieder kostenlos, für Nicht-Mitglieder kostet er 105,91 € inkl. MwSt.

(Der in diesem Schreiben verwendete deutsche Kurz-URL-Dienst „t1p.de“ erfüllt alle Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und der DSGVO und prüft automatisch auf Malware-Befall und Phishing-Versuche. Er wird von zahlreichen öffentlichen Stellen wie dem Auswärtigen Amt, deutschen Botschaften, Polizeibehörden und Presseagenturen genutzt.)