Corona: Elterngeld und Mutterschutz

  • Maßnahmen im Elterngeld aufgrund der Covid-19-Pandemie
    Mit der Einführung eines neuen § 27 im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) soll ein Anreiz für Eltern im Elterngeldbezug oder vor Antritt des Elterngeldbezugs geschaffen werden, ihre Tätigkeit in „systemrelevanten“ Bereichen wieder aufzunehmen oder dort weiterhin tätig zu bleiben. Eltern in systemrelevanten Berufen sollen ihre Elterngeldmonate für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Dezember 2020 aufschieben können. Der Bezug der verschobenen Elterngeldmonate ist bis spätestens 30. Juni 2021 anzutreten. Betroffene Arbeitnehmer müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die systemrelevante Tätigkeit vorlegen; alternativ soll eine Glaubhaftmachung ausreichen.
    Eltern, die den Partnerschaftsbonus nutzen, sollen ihren Anspruch nicht verlieren, wenn sie aufgrund der COVID-19-Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant.
    Weiterhin wird ein zusätzlicher Ausklammerungstatbestand für Monate mit Einkommenseinbußen aufgrund der Corona-Krise in § 2b Abs. 1 BEEG eingeführt. Diese Monate fließen dann bei der Bemessung des Elterngeldes nicht mit ein.
    Auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums findet sich eine Übersicht mit Fallbeispielen zu den neuen Regelungen.
  • Bewertung des bvdm
  • Informationspapier „Mutterschutz und SARS-CoV-2″
    Ein Ad-Hoc-Arbeitskreis des Ausschusses für Mutterschutz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat ein Informationspapier zu Mutterschutz und SARS-CoV-2 sowie eine separate FAQ-Liste entwickelt.
    Beides kann über den Internetauftritt des Ausschusses heruntergeladen werden: www.bafza.de

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