Corona: Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ | Stand März 2021

  • Verbesserungen und Neuerungen ab dem 1. Juni 2021
    Die Ausbildungsprämie wird bei gleichbleibendem Ausbildungsniveau auf 4.000 Euro je Azubi verdoppelt. Pro zusätzlichem Azubi gibt es 6.000 Euro, wenn das Ausbildungsniveaus erhöht wird.
    Ergänzt wird dies jetzt noch durch Zuschüsse zur Vergütung von Ausbildern in Höhe von 50 Prozent (maximal 4.000 Euro), wenn diese von Kurzarbeit ausgenommen werden. Bei der Übernahme von Auszubildenden aus Betrieben bei pandemiebedingter Insolvenz oder bei Kündigung erfolgt auch eine Verdopplung der Übernahmeprämie auf 6.000 Euro je Azubi.
    Die Kriterien für die Corona-Betroffenheit wurden an die Kriterien der Überbrückungshilfen III angeglichen: mindestens 1 Monat Kurzarbeit seit Januar 2020 oder ein Umsatzrückgang von 30 % in einem Monat.
    Kleinstbetriebe bis 4 Mitarbeiter können einen einmaligen Lockdown-II-Sonderzuschuss von 1.000 Euro je Azubi beantragen, wenn sie trotz ausgefallener oder nur geringer Geschäftstätigkeit aufgrund behördlicher Anordnungen die Ausbildung an mindestens 30 Tagen fortgesetzt haben.
    Die Teilnahme an Prüfungsvorbereitungskursen wird mit einer Prämie in Höhe von 50 Prozent der Kosten (maximal 500 Euro) gefördert. Diese Hilfe erfolgt unabhängig von der Inanspruchnahme anderer Unterstützungen, setzt aber die regelmäßige Teilnahme der Auszubildenden voraus.
    Das Programm soll bis März 2022 laufen.

Hier finden Sie die “Gemeinsame Aktionen der Allianz für Aus- und Weiterbildung zur Stärkung von Ausbildungsbetrieben und jungen Menschen in der Corona-Pandemie”.

Das komplette Rundschreiben finden registrierte Mitglieder hier.