Corona: Ausweitung Kinderkrankengeld

Gesetzlich krankenversicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld bekommen. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut wird, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zu Betreuungsangeboten beschränkt wurde. Eltern sollen das Kinderkrankengeld auch erhalten, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie soll das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 ausgeweitet werden. Den entsprechenden Gesetzentwurf finden Sie hier.

  • Mehr Kinderkranktage für gesetzlich Versicherte 2021
  • Kinderkrankengeld auch bei Einschränkung der Betreuung
  • Anspruch auch bei Homeoffice oder möglicher (Not-)Betreuung
  • Verhältnis zu Ansprüchen nach dem Infektionsschutzgesetz
  • Freistellungsanspruch des Arbeitnehmers
  • Auszahlung und Kosten des Kinderkrankengeldes
  • Privat krankenversicherte Arbeitnehmer oder Kinder
  • Bewertung und Empfehlung des bvdm
  • Ausblick
    Das Gesetz soll als Änderungsantrag zur 10. GWB-Novelle (GWB-Digitalisierungsgesetz) voraussichtlich am 14. Januar 2021 vom Bundestag verabschiedet werden. Am 18. Januar 2021 soll sich der Bundesrat abschließend mit dem Gesetz befassen.

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