Corona: Aktueller Umgang mit Urlaubsrückkehrern

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat ihre Handreichung zu arbeitsrechtlichen Fragen im Umgang mit der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) bei Urlaubsrückkehrern aktualisiert, diese finden registrierte Mitglieder hier.

Hintergrund ist die am 22. Juli veröffentlichte Zweite Verordnung zur Änderung der CoronaEinreiseV im Bundesanzeiger. Sie nimmt Anpassungen an den in der CoronaEinreiseV geregelten Quarantänepflichten vor und tritt am 28. Juli in Kraft. Die in § 4 der CoronaEinreiseV geregelte Quarantäneverpflichtung bei Einreise wird bis zum 10. September 2021 verlängert. Bislang galten die Regelungen bis zum 28. Juli 2021.

Nach der Zweiten Änderungsverordnung gilt: Wird ein Virusvariantengebiet nach der Einreise und während der 14-tägigen Quarantäne als Hochinzidenzgebiet eingestuft, gelten die Regelungen für Hochinzidenzgebiete. Das bedeutet, es besteht eine Freitestungsmöglichkeit ab dem fünften Tag bzw. keine Quarantäneverpflichtung für Geimpfte und Genesene. Diese Erleichterungen gelten für Personen, die mit einem Impfstoff geimpft sind, für den das RKI festgestellt und auf seiner Internetseite bekannt gemacht hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist. Zukünftig endet die Quarantäne vor Ablauf der vorgesehenen Quarantänedauer, wenn das betroffene Gebiet nicht mehr als Risikogebiet eingestuft wird.