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Ausbildungsstatistik 2018 erschienen: Anstieg bei den Neuverträgen

Im zweiten Jahr in Folge gab es 2018 bei den neuen Ausbildungsverträgen in der Druck- und Medienwirtschaft einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. 4.777 neue Ausbildungsverträge wurden abgeschlossen, dies entspricht einem Plus von 1,42 Prozent. Insgesamt befanden sich 2018 in den drei Ausbildungsjahren 12.118 Jugendliche in der Ausbildung (2017: 12.172). Das Ergebnis zeigt, dass die Unternehmen in der Ausbildung ein probates Mittel gegen den Fachkräftemangel sehen.

Den höchsten prozentualen Anstieg bei den Neuverträgen verzeichnen die Medientechnologen Druckverarbeitung mit 5,62 Prozent, gefolgt von den Packmitteltechnologen mit einem Plus von 4,69 Prozent. Die Medientechnologen Druck und Siebdruck weisen ein Plus von 2,08 Prozent auf. Der beliebteste Beruf bleibt weiterhin der Mediengestalter Digital und Print, der mit 3.077 neuen Auszubildenden ein Plus von 0,69 Prozent aufweist. Nur beim Buchbinder gab es ein Minus von 17,50 Prozent, was aber lediglich einen Rückgang um 7 Neuverträge entspricht.

Laut Berufsbildungsbericht 2019 konnten im vergangenen Jahr über alle Ausbildungsberufe 1,6 Prozent mehr Neuverträge abgeschlossen werden, gleichzeitig stieg aber auch die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen. Die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden erhöhte sich um 9.000 Bewerber auf 556.000 Personen, was auf eine zunehmende Integration von jungen Menschen mit Fluchthintergrund zurückzuführen ist. Auf je 100 Ausbildungsinteressierte kamen 106 angebotene Ausbildungsplätze. Ein solches Verhältnis gab es zuletzt 1996.

Eine zentrale Herausforderung des Ausbildungsmarktes bleibt das Passungsproblem von Angebot und Nachfrage. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze ist um 17,7 Prozent gestiegen. Dabei spielen bei den Jugendlichen verschiedene Faktoren wie das Image des Berufes, angebotene Konditionen während der Ausbildung oder auch der Standort eine Rolle.

Um den passgenauen Bewerber zu finden, bieten die Verbände seit Jahresbeginn die neuen Online-Eignungstests an. Weiterhin stehen die Materialien der Nachwuchskampagne „Gestochen scharf – Perfekt veredelt“ den Mitgliedsunternehmen zur Verfügung. In der Ausbildungsplatzbörse auf der Webseite druckindustrie.de können Sie Ihre offenen Ausbildungsplätze anbieten.

Die nachfolgende Übersicht und die Grafiken zeigen einen Ausschnitt aus der umfangreichen Bildungsstatistik des Zentral-Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien (ZFA), Kassel, die gerade erschienen ist.

bvdm gibt erweiterte FAQ-Liste zum Verpackungsgesetz heraus

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BIBB-Handbuch zum Nachteilsausgleich für behinderte Auszubildende

Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Nachteilsausgleich in Ausbildung und Prüfung. Dadurch wird im Sinne von Teilhabe und Inklusion die Einbeziehung in das bisherige System der Berufsbildung gefördert und dem verfassungsrechtlichen Teilhabegebot entsprochen.

Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung regeln, dass die Prüfungsordnungen der Ausbildungsberufe die besonderen Verhältnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigen. Die Gewährung von Nachteilsausgleichen kann beispielsweise in Form von Verlängerung der Prüfungsdauer, Zulassung von Hilfsmitteln oder Inanspruchnahme von Hilfsleistungen Dritter, z.B. Gebärdensprachdolmetscher, erfolgen. Die fachlichen, qualitativen Ansprüche an die Prüfungsteilnehmer/-innen werden nicht verringert und die Prüfungsinhalte bleiben für alle Auszubildenden gleich.
Die 2014 erschienene Publikation richtet sich an alle, die mit der Berufsausbildung von Menschen mit Behinderung betraut sind. Das Handbuch gibt Antworten zur praktischen Umsetzung des Nachteilsausgleichs und bietet anwendungsbezogene Lösungsvorschläge in Form von Fallbeispielen.

Sie erhalten die Broschüre als kostenlosen Download im PDF-Format unter https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/7407

Cyber-Gefahren werden nach wie vor unterschätzt – auch in der Druckindustrie

Protection concept. Protect mechanism, system privacy. Vector illustration

Die BSI-Allianz für Cyber-Sicherheit veröffentlichte eine besorgniserregende Bilanz über wirtschaftliche Schäden durch Cyber-Angriffe im Jahr 2018. Auch den bvdm erreichten diesbezügliche Informationen zu Produktionsausfällen in Druckereien.

In einer Pressemeldung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vom 10.04.2019 werden die Ergebnisse einer Umfrage ausgewertet, die 2018 im Rahmen der „Allianz für Cyber-Sicherheit“ unter 1.039 teilnehmenden deutschen Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen durchgeführt wurde. Insgesamt waren 33 % der Teilnehmer von Cyber-Sicherheitsvorfällen betroffen, Großunternehmen noch häufiger (43 %) – ein Alarmsignal, dass die Gefahr noch immer unterschätzt wird. Zu den Kosten für Produktionsstörungen und -ausfälle kamen häufig noch Kosten für die Aufklärung der Vorfälle und die Wiederherstellung der IT-Systeme (bei 65 % der Betroffenen) sowie Reputationsschäden (22 %) hinzu. Die komplette Umfrageanalyse kann hier abgerufen werden: https://t1p.de/5mx8

Den bvdm erreichten in den vergangenen Monaten ebenfalls Informationen über teilweise erhebliche Produktionsausfälle durch Cyber-Angriffe auf Mitgliedsunternehmen. Grund genug, erneut auf die 2017 erarbeitete bvdm- Publikation „Schutz vor Cyberangriffen – Leitfaden für Betriebe der Druck- und Medienwirtschaft“ hinzuweisen. Sie berücksichtigt auch sicherheitskritische Geschäftsfelder wie Website-Programmierung, Online-Shops und Private-Cloud-Services. Die Empfehlungen und Kriterien in diesem Leitfaden stützen sich sowohl auf die Informationsschriften des BSI als auch auf Tests renommierter Prüflabore, Fachzeitschiften und unabhängiger Beratungsunternehmen.

Der 25 Seiten umfassende Leitfaden mit Checklisten kann als PDF-Datei im bvdm-Shop heruntergeladen werden: https://t1p.de/0x8a

Er ist für Mitglieder kostenlos, für Nicht-Mitglieder kostet er 105,91 € inkl. MwSt.

(Der in diesem Schreiben verwendete deutsche Kurz-URL-Dienst „t1p.de“ erfüllt alle Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und der DSGVO und prüft automatisch auf Malware-Befall und Phishing-Versuche. Er wird von zahlreichen öffentlichen Stellen wie dem Auswärtigen Amt, deutschen Botschaften, Polizeibehörden und Presseagenturen genutzt.)

Tarifverhandlungen Druckindustrie: erste Fortschritte in 7. Verhandlungsrunde

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Registrierung von Stromerzeugungsanlagen im Marktstammdatenregister

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Datenschutz − das passiert beim Brexit

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Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläumsjahr!

Firmenjubiläum
Firmenjubiläum

Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken. Johann Wolfgang von Goethe

Wir freuen uns auf viele weitere Jahre guter Zusammenarbeit und wünschen Ihnen auch für die Zukunft viel Kraft, um Ihre Ideen umzusetzen. April 2019

  • 01. April 2019
    50-jähriges Bestehen
    Druckerei Kohlrenken
    Oldenburg

 

Gott grüß‘ die Kunst!

Tarifverhandlungen Druckindustrie: siebte Runde in Hamburg

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bvdm-Konjunkturtelegramm März 2019

Geschäftsklima im leichten Aufschwung

Nach einer vergleichsweise bescheidenen Entwicklung in den ersten zwei Monaten dieses Jahres zeigt sich das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienindustrie im März 2019 wieder positiver. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex ist gegenüber dem Vormonatsstand um 2,5 Prozent auf 101,1 Zähler gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresstand entwickelte er sich jedoch mit 1,2 Prozent weiterhin negativ. Die bereits im Februar leicht nachlassende Dynamik des Abschwungs setzte sich also spürbar fort.

Die vom ifo Institut befragten Druck- und Medienunternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage positiver als im Vormonat und zeigten sich hinsichtlich der zukünftigen Geschäftslage weiterhin zuversichtlich. Die Werte der aktuellen und erwarteten Geschäftslage bestimmen die Entwicklung des Geschäftsklimas, das einen guten Vorlaufindikator für die Produktionsentwicklung der Druck- und Medienindustrie darstellt.

Aufgrund einer günstigen Auftrags- und damit Produktionsentwicklung im Februar überwog im März der Anteil positiver Lageeinschätzungen (21 Prozent) den Anteil negativer Beurteilungen (16 Prozent) um 6 Prozentpunkte. Im Vormonat waren diese Anteile gleich groß. Im März 2018 war dieser Saldo indes mit 12 Prozentpunkten deutlich höher ausgefallen. Die wieder positiver beurteilte Geschäftslage spiegelt sich im Anstieg des Geschäftslageindexes gegenüber Februar 2019 von 97,0 auf derzeitige 100,9 Zähler wider (ein Plus von 4,0 Prozent). Die größtenteils positiv beurteilte Lageeinschätzung wurde jedoch von einer ungünstigen Entwicklung der Verkaufspreise eingetrübt. Gegenüber dem Vorjahresniveau sank der Index daher um 2,8 Prozent.

Druck- und Medienunternehmen tendieren dazu, im März eines Jahres ihre Geschäftslage für die kommenden sechs Monate skeptisch einzuschätzen. So auch in diesem Jahr: 13 Prozent erwarten eine bessere Geschäftslage, 21 Prozent hingegen eine schlechtere. Gleichwohl fiel der daraus resultierende Saldo von 8 Prozentpunkten weniger negativ aus als im März 2018 (9 Prozentpunkte). Der saisonbereinigte Index der Geschäftserwartungen ist daher gegenüber seinem Vorjahresstand um 0,5 Prozent gestiegen. Mit aktuell 101,2 Zählern lag er außerdem über dem Stand des Vormonats, ein Plus von 1,0 Prozent. Tiefergehende Umfrageergebnisse legen nahe, dass diese allgemeinen Unternehmenserwartungen eine geringfügige Steigerung der Produktion in den kommenden Monaten widerspiegeln, zugleich jedoch auch leicht sinkende Verkaufspreise und kaum Impulse vom Auslandsgeschäft.

Hintergrundinformationen zum bvdm-Konjunkturtelegramm sowie Hinweise zur Teilnahme an den monatlichen ifo Konjunkturumfragen finden Sie unter www.bvdm-online.de/kt