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Hinweise zur Versicherungsfreiheit von Arbeitnehmern bei Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze

Gegen Arbeitsentgelt beschäftigte Arbeitnehmer sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung. Hiervon ausgenommen sind insbesondere diejenigen Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die JAE (2017: 57.600 €) übersteigt.

Die Feststellung des regelmäßigen Jahresarbeitsentgelts und infolgedessen die Beurteilung der Versicherungsfreiheit von Arbeitnehmern ist in bestimmten Fallkonstellationen nicht einfach zu treffen und daher mit gewissen Unsicherheiten und Risiken behaftet. Der GKV-Spitzenverband stellt mit den jetzt veröffentlichten Hinweisen eine Entscheidungshilfe mit empfehlendem Charakter zur Verfügung, die die Voraussetzungen der Versicherungsfreiheit von Arbeitnehmern bei Überschreiten der JAE näher beschreibt und die Folgen des Über- bzw. Unterschreitens darstellt. Die Hinweise finden Sie in der Anlage.

Im Einzelfall können sich Arbeitgeber bei Fragen an die Krankenkasse wenden, die gemäß § 28h Abs. 2 SGB IV als Einzugsstelle rechtsverbindlich über die Versicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung entscheidet.

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